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28 Mai

Review: Sonnencreme-Favorit Kimberly Sayer Ultra Light Facial Moisturizer

Kein anderes Produkt in der Beauty-Welt polarisiert so sehr wie Sonnencreme. Ja, wir wissen inzwischen alle, dass ungefähr 80% der externen Hautalterung auf übermäßigen und vor allem ungeschützten Sonnengenuss zurückzuführen ist. Doch was macht man mit dieser Information? Leider viel zu oft, einfach nichts.

Selbst die Mutter aller Beauty-Bloggerinnen Emily Weiss, Gründerin des amerikanischen Super-Beautyblogs Intothegloss.com mit eigener Beauty-Marke Glossier, gab kürzlich in einem Blogpost zu, dass sie das Thema Sonnenschutz mangels überzeugender Produkte bislang in ihrer Skincare-Routine komplett ignoriert hat (Skandal!). Ob das nur ein cleverer Marketing-Schachzug anlässlich des Launches der Glossier Sonnencreme ist, sei mal dahingestellt.

 

Der Grund für die so weit verbreitete Sonnencreme-Abneigung ist einfach: Sonnenschutz ist eine ziemliche Nervensäge (und wird darin wohlmöglich nur noch von Zahnseide geschlagen). Er lässt sich schwer auftragen, hinterlässt einen unschönen weißen Film und ist manchmal sogar noch ungesund, da er in der chemischen UV-Filter-Variante hormonell wirksam sein kann.

Um letzteren Punkt sicher auszuschließen, sollte man daher besser zu mineralischen Filtern greifen. Diese haben aber in der sicheren Variante, die keine Nanoteilchen verwendet, oft einen deutlichen Weißeleffekt, so dass man gerade als etwas dunklerer Hauttyp schnell so aussehen kann, als wurde man urplötzlich vom Noro-Virus heimgesucht.

 

Sonnenschutz ist eine ziemliche Nervensäge (und wird darin wohlmöglich nur noch von Zahnseide geschlagen).

 

Die gute Nachricht: In der letzten Zeit hat sich gerade im Bereich der mineralischen UV-Filter, die vor allem auf  Zinkoxid und Titaniumdoixid setzen, vieles getan. Ich habe mich in den letzten Monaten durch zahlreiche, mineralische Sonnencremes für das Gesicht durchgetestet und auch ein paar ziemlich perfekte gefunden, mein Holy Grail, wie man so schön sagt, war allerdings (noch) nicht dabei. Doch manchmal passieren tatsächlich Wunder und das erschien mir in Gestalt des Kimberly Sayer Ultra Light Facial Moisturizers beim Online-Shopping.

Wegen des doch recht hohen Preises von ca. 40 € konnte ich mich lange nicht dazu durchringen, den Kimberly Sayer Moisturizer trotz der fantastischen Bewertungen in den Einkaufskorb zu legen. (Seltsam, bei einer Foundation hätten mich 40 Euro keineswegs abgeschreckt, aber da setzt der Belohnungseffekt schließlich auch sofort nach dem Verschmelzen der Grundierung mit der Haut ein.)

 

Der Kimberly Sayer Moisturizer zieht sofort ein – ganz ohne weißen Film

Vor einer Woche hat die Neugier endlich gesiegt (und meine Kreditkarte mal wieder verloren). Doch es war eine gute Investition, der Kimberly Sayer Facial Moisturizer toppt sogar die Algamaris Sonnencreme für das Gesicht, die ich schon ziemlich großartig fand. Wie der Name Ultra Light Facial Moisturizer bereits andeutet, ist die Konsistenz der Sonnencreme ultra-leicht und fluffig, eben wie ein guter Moisturizer und nicht wie eine zähe, mineralische Sonnencreme. Der Moisturizer lässt sich wie eine Feuchtigkeitspflege wunderbar auf der Haut verteilen und zieht sofort ein. (Ja, wirklich sofort!)  – und das ganz ohne einen weißen Schleier auf meiner eher olivfarbenen Haut zu hinterlassen.

 

UV-Breitbandschutz mit Titandioxid und Zinkoxid

Dieses Kunststück ist bisher noch keiner anderen Sonnencreme gelungen, selbst die Algamaris Sonnencreme hinterlässt einen leichten, weißen Film auf meiner Haut. Gleichzeitig habe ich das Gefühl, meine Haut mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt zu haben, so dass ich nicht noch zusätzlich zu einer Feuchtigkeitspflege greifen muss. Diese Sonnencreme macht tatsächlich Spaß (und erhöht damit die sonst eher geringe Wahrscheinlichkeit, dass man sie auch wirklich jeden Tag anwendet.)

Der UV-Schutz kommt beim Kimberly Sayer Ultra Light Facial Moisturizer auch nicht zu kurz. Er enthält einen soliden Breitbandschutz gegen UVA- und UVB-Strahlen aus den mineralischen UV-Filtern Titandioxid und Zinkoxid und verzichtet dabei auf kritische Nanoteilchen.

 

Pflegende Öle und Glycerin nähren die Haut, ohne sie zu beschweren

Zahlreiche feuchtigkeitsspendende und pflegende Inhaltsstoffe wie Sonnenblumenkern Öl, Distel Öl, Kokosnuss Öl und Glycerin sorgen dafür, dass die Haut gut genährt wird. Der Kimberly Sayer Ultra Light Facial Moisturizer ist daher auch sehr gut als Make-up Grundlage geeignet. Das Antioxidans Vitamin E verstärkt zudem den hauteigenen Sonnenschutz und schützt auch vor Infrarot-Strahlung. Weiterer Pluspunkt ist der Pumpspender, mit dem sich die Sonnencreme wunderbar dosieren lässt.

Einziger Kritikpunkt: die Sonnencreme enthält Zitronen Öl, allerdings in so geringer Dosierung (unter einem Prozent), dass sich dieses nicht allergen bzw. phototoxisch auswirken sollte. (Dafür duftet sie aber unwiderstehlich nach Zitronentarte).

Es gibt sie also doch, die perfekte mineralische Sonnencreme für das Gesicht – clean, ohne Weißeleffekt und federleicht!
Kaufen könnt ihr den Kimberly Sayer Ultra Light Facial Moisturizer bei Amazingy.com, Kosten ca. 40 €.

Ihr wollt noch mehr über  UV-Filter in Sonnencremes wissen? Hier geht es zum Beauty-Insider chemische oder mineralische UV-Filter in Sonnencremes.

Weitere sehr gute Sonnencremes für das Gesicht findet ihr hier im Blogpost die besten mineralischen Sonnencremes für das Gesicht – TOP 6.

 

Inhaltsstoffe Kimberly Sayer Ultra Light Facial Moisturizer

EIONIZED WATER, ZINC OXIDE (MINERAL SUNBLOCK), TITANIUM DIOXIDE (MINERAL SUNBLOCK), SUNFLOWER SEED OIL, LECITHIN, SAFFLOWER SEED OIL, EMULSIFYING WAX (VEGETABLE), GLYCERIN, COCONUT OIL, ALOE VERA LEAF JUICE, SEA ALGAE EXTRACT, LEMON OIL, SHEA BUTTER, GREEN TEA, JOJOBA SEED OIL, TOCOPHERYL ACETATE (VITAMIN-E), EUCALYPTUS GLOBULUS LEAF OIL, XANTHUM GUM (VEGETABLE), BENYZL ALCOHOL (PLANT ALCOHOL PRESERVATIVE)

 

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